IEM U8 2009

Abschluss der IEM U8

Sieger der 9. offenen IEM U8 2009Die Sieger der 8. IEM U8 stehen fest. Das Gesamtturnier gewann Adrian Gajdamowicz vor Maximilian Paul Mätzkow und Tim Knüpfer. Bei den Mädchen siegte Zofia Frej vor Agata Dwilewicz und Vivian Merker. An der Siegerehrung nahm auch der 1. Stellvertreter des Oberbürgermeisters der Stadt Sebnitz teil und überreichte die Pokale. Wie auch in den vorjahren bekam jedes Kind einen  schönen Preis. Maximilian Pail Mätzkow hat sich als bester deutscher Junge bereis einen Freiplatz bei der DEM U10 2010 erkämpft. Die jüngsten Teilnehmer wurden im Jahr 2004 geboren.  

Am Ende erhielt natürlich jeder Teilnehmer einen Preis.Der Gesamtleiter Frank Spangenberg bedankte sich bei allen Mithelfenden für die Unterstützung. Die Teilnehmer, Eltern, Trainer und Betreuer bedankten sich mit lang anhaltendem Beifall. Das 10. Turnier findet vom 10. - 16.10.2010 in Sebnitz statt.

Weitere Fotos vom Turnier stehen auf der Seite des KiEZ Sebnitz.

Freizeit ade...

Am Freitag hatte das Freizeitbüro das letzte Mal geöffnet. Der Andrang war trotzdem nicht so groß, da es sich um den Tag vor der Abreise handelte. Es wurden nochmals ein paar Partien analysiert, „UNO“, „Das Verrückte Labyrinth“ und „Rummikub“gespielt, gemalt und gebastelt. Am Abend wurde die letzte Gutenachtgeschichte vorgelesen. Da das Freizeitbüro Samstag nicht mehr aufmacht, verabschiedet sich das Freizeitteam hiermit von euch. Aber keine Sorge! Die Sieger des Malwettbewerbs und der „Rallye“ haben wir nicht vergessen. Sie werden zur Siegerehrung bekannt gegeben!

Euer Freizeitteam

Tagesrückblick 23.10.2009

Ein schöner Morgen…
Am heutigen Tag, es war einmal vor vielen, vielen Jahren, da kam euer Schiedsrichter (ich) zur Welt. Rückblickend hätte ich ja auch schon gern solche tollen Schachturniere in eurem Alter gespielt. Meine ersten Schacherfahrungen begannen erst mit dem Besuch der 6. Klasse. Manche von euch können da schon fast halbe Großmeister sein… Auf alle Fälle  habe ich mich riesig über euer tolles Geburtstagsständchen gefreut, und herzlichen Dank auch für die vielen persönlichen netten Glückwünsche von Groß und Klein! Nach diesen schönen Aufreger (für mich) ging es an den Brettern wieder heiß her.

Am Spitzenbrett der 7. Runde trafen Frederik Stoppe und Adrian Gajdamowicz aufeinander. Weiß gab in der Eröffnung seine beiden Läufer her (Abtausch gegen beide Springer). Zwei Springer haben ja allgemein den Wert von 6 Bauern, 2 Läufer aber den ungefähren Wert von 7 Bauern. Mein Gefühl „na, ob das mit den Springern gut geht?“ hat sich bestätigt. Ob es aber am Läuferpaar lag, dass Schwarz gewann, das habe ich noch nicht nachgeprüft. In der Zwischenzeit gewinnt Emil Schmidek, oder sagen wir besser verliert sein Gegner Lennard, eine Figur. Am Brett 12 gab es etwas später ein schönes Springer-Bauer-Königsmatt zu bewundern. Tigran Petrojan war bekanntlich Weltmeister. Er hatte den Titel von 1963-1969 getragen. Sein Spitzname war „der eiserne Tiger“. Unser eiserner Tiger (Tigran Poghosyan) spielte am Brett 5 gegen Niklas Kölz. Leider vergaß er völlig die Zeitbegrenzung von 36 Zügen für 60 Minuten und verlor unerklärlich nach Zeitüberschreitung. Am Nachmittag machte er es dann aber besser! Übrigens, Weltmeister Tigran Petrosjan erlernte das Schachspielen erst mit 12 Jahren! Die längste Partie der 7. Runde wurde am Brett 14 zelebriert. Da wo Jacob spielt, da wird lange gespielt. Leider war auch er Opfer der Zeitüberschreitung in klarer Remisstellung. Er fand nicht die richtige Lösung, einfach mit dem Turm von a3 nach a1 hin und her zu ziehen. Nicht zu vergessen war auch die Möglichkeit Remis zu reklamieren… Schade, denn beide hatten super gekämpft und den halben Punkt verdient.

Komische Situationen
An einem Brett meldeten sich Kinder und Frank Schulze ging zum Brett. Ein Spieler meinte zu ihm: “Ich habe gewonnen und möchte dem Schiedsrichter die Stellung zeigen“. Darauf Frank Schulze: “Ja, ich bin doch der Schiedsrichter!“ und darauf der Spieler: “Ach ja, wirklich?“

Tim Senf hatte seine Partie leider verloren, nahm alle seine Sachen inklusive Kindersitz und lief los. Er kam ganz aufgeregt zurück mit dem Worten: “Ich habe mein Bonbon vergessen!“

Zwei Spieler wollten nur für die Unterschrift neue Partieformulare: “Die Unterschrift passt nicht mehr drauf“! Doch, sie passte!

Verpasste Gelegenheiten…
So muss die Überschrift aus Sicht der Berliner heißen. Am Brett 1 erlangte Emil schnell eine klare Gewinnstellung gegen Adrian. Hier verpasste er den leicht zu findenden Damenfang. Es sprang nur eine Mehrfigur gegen starke Freibauern am Damenflügel heraus. Am Ende traute er sich nicht weiterzuspielen und bot Remis. In absoluter Gewinnstellung zog Marcel gegen den mittlerweile avancierten Turnierfavoriten Maximilian Paul Mätzkow plötzlich den unerklärlichen Zug Dame a1. Er hätte nun getrost auch die Dame gleich vom Brett stellen können. Gewonnen hätte ein Springerschach mit anschließendem Df3… Schade, wirklich Schade! Viel habe ich in dieser Runde leider nicht gesehen, da ich mich (verständlicher Weise) in der Nähe der ersten Bretter aufgehalten habe. Am Brett 29 bemerkte ich noch künstlerische Fähigkeiten bei Tim. Er kreierte kunstvolle Kreuze auf dem Partieformular mit aktiver Zungenunterstützung. Einfach herrlich! Luise kam gleich mit dem Rest ihres Taschengeldes ans Brett. Wollte Luise sich etwa den Sieg erkaufen? Nein, natürlich nicht! Sie schaffte das auch so, und wie! Eine sehr schöne Partie war das! Einige Tränen flossen natürlich wieder. Sieg und Niederlage liegen ja nah beieinander. Freude und Trauer, Lachen und Weinen! Verständlich natürlich! Wir wollen nicht vergessen, wie klein unsere Eleven sind, und ein Turnier von 9 Runden, über eine Woche Schach, mit 3 Doppelrunden: Das ist Schwerstarbeit für Körper und Geist! Und wenn wir Erwachsenen ehrlich sind, wir vergessen das manchmal (auch ich)! Also, großen Respekt vor eurer Leistung! Egal welche Platzierung am Ende dabei herauskommt - ihr seid alle tapfere Kämpfer und in jedem Falle seid ihr alle Sieger. Wer nun der Turniersieger wird, das erfahren wir erst nach der letzten schweren Runde. Ich wünsche euch wieder tolle Züge, scharfe Kombinationen und den vollen Punkt in der Tabelle.

Euer Schiedsrichter
Michael Rätsch

Derzeitige Favoriten bei der IEM U8

Zur Zeit führt dieses Jahr seit langem wieder mal ein Deutscher, und zwar Maximilian Paul Mätzkow mit 7,5 Punkten. Dicht gefolgt von Adrian Dajdamowicz (7 Punkte) und Emil Schmidek (6,5 Punkte). Bei den weiblichen Teilnehmern führt Agata Dwiliewicz mit 5,5 Punkten. Danach kommen Zofia Frej (5 Punkte) und Rebecca Böhle (4,5 Punkte). Mehr dazu findet ihr hier.

Viel FREIZEIT am Donnerstag

Die Hüpfburg wurde am spielfreien Nachmittag aufgebaut.Heute gab es den zweiten spielfreien Nachmittag, den viele dazu nutzten außerhalb des KiEZ etwas zu unternehmen. Für die dagebliebenen u8er fand hier im Bettenhaus die „Rallye“ statt, an der 13 Kinder in 3 Mannschaften teilnahmen. Die „Rallye“ begann 14.00 Uhr und endete an der Hüpfburg, die ab 15.00 Uhr aufgebaut war. Dort vergnügte man sich, bis der Regen für ein vorzeitiges Ende des Spaßes sorgte.

Die Sieger der „Rallye“ werden übrigens bei der Siegerehrung am Samstag bekannt gegeben.

 

NICHT VERGESSEN: Freitag 17.30 Uhr endet der Malwettbewerb.

Tagesrückblick 22.10.2009

Eine Mehl- Runde…

Schneit es schon wieder? Zu Beginn der 6. Runde waren einige Plätze im Spielsaal Weiß wie Schnee. Allerdings war es nur weißes Mehl. Irgendwer brachte eine Bastelei mit (ich glaube Hannes war das), welche undicht zu sein schien und das ganze Mehl heraus kam.

An verschiedenen Brettern hatten andere Kinder ebenfalls „Mehl“, sprich: sie hatten Material weniger und gewannen dennoch durch die Unachtsamkeit der Gegenspieler. Alexander ist so ein „SSO“ –Spieler (Schnellspielopfer)! Keine Gnade! Selber Schuld! Er war aber nicht der einzige, der schnell wieder raus aus dem Turniersaal wollte. An den vorderen Brettern wurde aber gezeigt, dass es auch anders geht. Hier wurde schon beachtlich lange um kleine Vorteile gekämpft. Einen großen Vorteil hatte sich Markus am Brett 35 erkämpft. Mit 5 Figuren mehr entpuppte er sich als totaler Gentleman und schenkte seiner Gegnerin ein Remis. Anna muss ja eine tolle Ausstrahlung haben… natürlich! An einem Brett übersah ich sogar etwas. Auch Schiedsrichter können mal fehlgreifen. Ich verwechselte doch tatsächlich den König mit der Dame. Die Nacht war offensichtlich zu kurz! Am Brett 4 gab es ein spannendes Wolga-Gambit zwischen Robert und Jirawat. Ich bewundere Roberts stoische und coole Ruhe. Einfach Klasse das zu beobachten. Zeitweise hatten beide immer die gleiche verbrauchte Bedenkzeit (einmal 27:27). Er ist auch einer der wenigen die hier ziemlich solide spielen. Die beiden schenkten sich in der Partie nichts. Am Ende konnte Jirawat ihn niederringen. Am Brett 12 gab es eine korrekte Reklamation der dreimaligen Stellungswiederholung. Das war schon toll! Der plötzliche Tränenanfall von Kevin war der Aufreger am Ende der Runde. Nachdem er sich beruhigt hatte und nun doch nicht aufgeben wollte, gewann er später seine Partie. Die längste Partie des Tages wurde am Brett 7 ausgefochten. Beinahe hätte Alexander (er hatte 2 Bauern mehr und Gewinnstellung) seine Partie noch verloren. In fast gleicher Zeitnot begann er mit Hilfe des Partieformulars seiner Gegnerin Agata, sein eigenes zu korrigieren. Danach zeigte die Uhr 1:34. Dabei waren die Bauern noch nicht umgewandelt! Zum Glück (für Alexander) griff aber der Schiedsrichter ein, nachdem die Zeit nun von Agata überschritten wurde. Ein Hinweis noch: Falls ihr zur Korrektur eures Partieformulars die Aufschrift des Gegners braucht, so fragt bitte nett euren Gegner, ob er es euch geben kann. Bitte entreißt ihm nicht die Notation, wie heute am Brett … passiert.  Außerdem solltet ihr schon am Zug sein und die Korrektur auf eigener Bedenkzeit erledigen!

Nun folgen die letzten 3 wichtigsten Runden! Alles ist noch möglich, viele Spieler auf den vorderen Rängen können noch unmittelbar um erste Plätze kämpfen. Können Adrian und Maximilian ihre Positionen halten? Wir werden es erfahren. Ich wünsche euch einen schönen freien Nachmittag.

Bis morgen zur Doppelrunde … ach und viel Glück, Können und schöne tolle Partien!

„Halli Galli“ im Freizeitbüro

TischtennisAm Mittwoch rückte Schach nun auch in der Freizeit immer mehr in den Mittelpunkt. Es wurde sehr viel gespielt und analysiert. Aber auch „Halli Galli“, „UNO“, „Stadt, Land, Fluss“ und malen waren sehr gefragt.

Morgen steht am spielfreien Nachmittag die „Rallye“ an, bei der 3er bis 5er Gruppen verschiedene Stationen zu finden und Aufgaben zu bewältigen haben, um ans Ziel zu gelangen. Die „Rallye“ findet im Haus statt, welches erst am Ende der „Rallye“ kurz verlassen wird.

Es wurde auch "Zug um Zug" gespielt.Treff ist 14.00 Uhr im Raum 215 (Freizeitbüro), Dauer ca. 30 bis 45 Minuten. Die Gruppen müssen nicht vorher bestehen, sondern können auch vor Ort noch zusammengestellt werden.

Um 20:30 Uhr findet am Donnerstag abend ein Betreuerblitzturnier im Spielsaal statt.

Tagesrückblick 21.10.2009

Blick in den SpielsaalEine viel zu schnelle Runde…

Die 4. Runde war tatsächlich eine schnelle Runde. Ich hatte den Eindruck, dass die Boliden (die Autos der Formel 1) dagegen richtige Schleicher sind. Oder lag es daran, dass viele die lange Distanz scheuten, weil sie am gestrigen Nachmittag lange und ermüdende Wanderungen hinter sich gebracht hatten? Ich habe gehört, dass einige Spieler sich in der Sächsischen Schweiz verirrt haben… Zum Glück saßen sie aber dennoch heute Morgen pünktlich am Brett.

Wiederum sahen wir tolle Eröffnungen, schöne Endspiele und ob des zu schnellen Spielens hier und da ein paar Tränen nach der zu schnellen Niederlage. Die Warnung der Trainer, Mamas und Papas: „Spiele bitte nicht so schnell“ bleibt nur begrenzt als Drohung und viel zu kurz im Kopf hängen. Cecilia (schön das sie wieder mitspielen kann) hat die gestrige Auszeit wegen Fiebers gut verkraftet und holte sich (offensichtlich gut ausgeruht) einen schnellen Sieg. Andere wollten auch schnell gewinnen und probierten es gleich mal mit einem Doppelzug ohne den Zug des Gegners abzuwarten. Aber die Schiedsrichter bekommen (fast) alles mit! Ein Spieler drückte seine Uhr und stellte fest: „hier stimmt was nicht“ … Nach wenigen Minuten zog er dann auch endlich seinen fehlenden Zug! Am Brett 20 stand es nach einem schönen Grundreihenmatt nach exakt 20 Minuten (die Uhr zeigte Restzeit 50:50 an) 0:1 für Schwarz. Am Brett 8 hatte sich die schwarze Dame verirrt und konnte (so glaube ich) vielleicht sogar gefangen genommen werden. Prima ist, dass ihr euch alle bei einer Bauernumwandlung meldet. Ein großes Lob dafür!

Eltern vor dem SpielsaalAuch ein Lob an unsere Trainer, Eltern und Betreuer! Im Vorraum klappt es jetzt sehr gut mit dem Flüstern. Das heute mal ein Handy im Saal geklingelt hat… na ja, wird sicher nicht mehr vorkommen. Der „Sünder“ durfte ja dann auch nicht zurück in den Spielsaal.

Nach dem Mittagessen und ggf. Mittagsschläfchen ging es in der 5. Runde wieder richtig zur Sache. Zunächst explodierte erst einmal eine „Fanta“ Flasche. Sie wurde offensichtlich vorher zu stark geschüttelt. Das „Wischkommando“ Frank Schulze beseitigte den kleinen „Sebnitzsee“ lakonisch mit den Worten: „Das ich das noch erleben darf“! Ja, auch ein Hauptschiedsrichter ist sich nicht zu schade mit Eimer und Lappen auf den Knien herumzurutschen…

Blick in den SpielsaalAn den ersten Brettern gab es da schon einige Überraschungen. Maximilian remisierte mit Adrian an Brett 1, wobei meines Erachtens Maximilian etwas besser am Königsflügel stand. Emil bezwang in einer spannenden Partie den starken Alexander, der kurz vor seiner Niederlage noch ein Remis ablehnte. Am Brett 4 hielt Marcel tapfer mit den schwarzen Figuren gegen den stark spielenden Franciszek das Remis fest. Am Brett 5 spielte Robert gegen Kevin eine schöne ruhige Partie und erntete am Ende die Früchte. Kevin hatte keinen richtigen Plan und zog mehrmals planlos mit dem armen Läufer hin und her. Aber, ihr wisst ja: Lieber einen schlechten Plan, als gar keinen Plan!

Morgen steht auf dem Plan die 6. Runde. Wird es da schon eine kleine Vorentscheidung geben können? Wir werden sehen… Bis dahin wünsche ich euch erst mal eine gute Nacht und tolle, coole Träume von noch tolleren (Schach)Zügen!

Euer Schiedsrichter
Michael Rätsch

Was war los im Freizeitbüro?

Wer ist im Beutel vom Känguruh?Am Dienstagmorgen war erneut großer Andrang im Freizeitbüro. Es wurden vor allem das „Verrückte Labyrinth“ und „Zicke Zacke Hühnerkacke“ gespielt, aber auch Schach scheint in der Freizeit keineswegs ein Tabu zu sein. So wurden die Partien der gerade vergangenen Runde analysiert oder Übungspartien gegen das Freizeitteam oder die anderen u8-Spieler gespielt.

Am Nachmittag war die Freizeithöhle dann von tiefer Stille erfüllt, da viele Kinder in der Kegelhalle waren. Andere nutzten die Gelegenheit um die nähere Umgebung kennenzulernen.

 

Kegelnachmittag15.30 Uhr hieß es dann „Gut Holz“. Insgesamt 22 Kinder starteten zum sportlichen Wettstreit. Beim Pyramidenkegeln und „Wurf in die Vollen“ war beste Stimmung und alle hatten viel Spaß. Das beste Ergebnis war eine „7“. Dafür gab es aber auch ziemlich viele Serien von „0“. So bewegte sich der Durchschnitt beim „Wurf in die Vollen“ auf der einen Bahn bei 0,9 und auf der anderen bei 1,61. Am Ende sagten aber alle, dass sie bis zum nächsten Mal fleißig üben wollen und sich schon auf die Revanche freuen.

Tagesrückblick 20.10.2009

Nur eine, aber eine spannende Runde!

Am heutigen Dienstag fand nun schon die 3. Runde statt. Zu Beginn blieb leider ein Stuhl leer. Hier konnte Cejda leider wegen Fieber ihren Kampf nicht aufnehmen. Wir wünschen ihr gute Besserung und hoffen, dass sie am Mittwoch wieder fit ist! Alle anderen Spieler waren pünktlich am Brett (geht auch ohne Karenzzeit!!) und schon ging es los. Gewappnet mit vielen Getränken ging es in den Kampf. Wir Schiedsrichter hatten aber zunächst viel zu tun, um für Ruhe zu sorgen. Unsere lieben Eltern, Trainer und Betreuer müssen noch das Flüstern lernen! Die erste Lektion hat aber hoffentlich schon etwas gefruchtet und am Mittwoch klappt das dann schon viel besser! Zurück zum Schach. An den ersten Brettern sah ich Holländisch, Caro-Cann, ein Italienisches Vierspringerspiel und weitere viele verschiedene Eröffnungen. Spannende Mittelspiele und noch spannendere Endspiele gab es zu bestaunen. Zweimal sah ich an den Brettern Turm und Springer gegen Turm und Springer (und einigen Bauern). Am Brett 11 gab es mal kurz einen kleinen Mattversuch mit Te8. Das wurde natürlich gesehen und vereitelt. Als sich am Brett 30 die Uhren umstellten, fragte sich Marlene „Was ist denn jetzt passiert?“ und ihr Gegner Jan Michail meinte ganz nett zu ihr „Mach dir keine Sorgen, es ist alles in Ordnung!“

Ein Spieler war sogar so schlau, das er seinen Gegner durchschaute; „Ich weiß, was du machen willst“! Ja, genau das ist Schach! Man muss herausfinden, was der Gegner will. An 2 Brettern wurde etwas zu lange überlegt und den (eigenen) Todesstoß besorgte die Uhr mittels ZÜ (Zeitüberschreitung), wobei es den einen Spieler in totaler Gewinnstellung und bis dahin klasse gespielter Partie passierte. Schade, wirklich schade! Die letzte Partie des heutigen Tages lief am Brett 3. Hier kam Weiß in der Schlussstellung in Zugzwang und musste ein „en passante“ hinnehmen und später das unabwendbare Matt.

Nun noch einige Hinweise… Mir sind folgende Dinge aufgefallen:

  • Die Uhren werden mit den Figuren gedrückt. Das ist falsch!! Wir nehmen die Finger!
  • Lautes Schach sagen ist falsch! Leise oder auch gar nichts sagen ist richtig!
  • Remisangebote muss man auf dem Formular hinter den Zug mit einem „=“ notieren (lasst das euch noch einmal von euren Trainern zeigen)
  • Es werden noch zu viele (und lange) Gespräche am Brett geführt. Vermeidet das und holt bei Unklarheiten den Schiedsrichter!

Morgen ist wieder eine schwere Doppelrunde. Ich wünsche euch Heute einen schönen freien Nachmittag. Erholt euch gut und tankt viel Kraft für tolle Züge!

Euer Schiedsrichter
Michael Rätsch