IEM U8 2009

Tagesrückblick 19.10.2009

 

spielsaal1Es ist schon wieder so weit!

Aber mir scheint, es war erst Gestern…
Ich sehe noch genau die glücklichen und zufriedenen Augen vieler Kinder während der Siegerehrung. Stolz präsentierten sie ihre Preise und Pokale! Wie die Zeit doch rennt. Das ist schon wieder ein ganzes Jahr her...

Bis zur Siegerehrung 2009 müssen hier in Sebnitz noch 81 Kinder viele hundert Züge ziehen. Die ersten sind bereits auf den Brettern geschehen und Bauern und Figuren wurden geschlagen, Könige in Schach gesetzt und viele schon zur Strecke gebracht. Die Bretter zur „Schlacht“ der u8 Kinder wurden heute 9:23 Uhr frei gegeben. In der Anfangshektik wurden auch gleich mal falsche Züge aufs Brett gezaubert. So wollte doch ein Bauer von f6 gleich mal einen riesen Satz nach f4 machen, doch das wurde von aufmerk-samen Augen beobachtet und korrigiert. Einige wollten sich viel Zeit sparen und schrieben nur ihre Züge auf. Das geht natürlich nicht und die korrekte Notation musste schnellsten nachgeholt werden. Am Brett 31 wurde der Schwarzspieler Opfer der „Berührt-Geführt-Regel“. Zu schnelles Ziehen kann meist nur schief gehen. Leider wird das bei vielen Spielern trotz 1000-facher Ermahnung immer noch nicht beherzigt. Also gut, dann spielt halt schnell und helft euren Gegnern euch schnell zu besiegen!

Einige Schäfermattversuche waren in den ersten beiden Runden zu beobachten. Bei einigen hatte es geklappt, wenn auch mit Zugverspätungen! Falsche Züge, so zum Beispiel gefesselte Figuren (echte Fesselung), wurden auch leider mal „ausprobiert“, aber meistens konnte alles bemerkt werden. Natürlich gab es auch spannende und richtig hochklassige Partien zu beobachten, vor allem in der 2.Runde an den vorderen Brettern. Bei einem klasse Mädchenduell konnte unsere jüngste Teilnehmerin (Luise Schnabel aus Berlin) in der ersten Runde schon mal einen halben Punkt einheimsen. Und beide hatten wirklich viel Bedenkzeit verbraucht, wenngleich eine Menge davon für die Notation darauf ging.

Einige lustige Begebenheiten: Ein Spieler meinte: „ich brauch doch nicht mehr unterschreiben, habe doch schon in der ersten Runde das gemacht“…

Ein weiterer Spieler sagte zu seinem Gegner folgendes: „Du darfst meinen Turm nicht schlagen! Der ist doch gedeckt!“

Schon jetzt mal ein Lob an die fleißigen „Partieneingeber“.
Heinz Rätsch (ehemaliger Jugendbundestrainer) meinte sogar, dass das einmalig auf der Welt sei, dass in einem Kinderturnier dieser Altersklasse alle Partien eingegeben werden und sogar so schnell zum Nachspielen zur Verfügung stehen. Das ist wohl wirklich einmalig!

Morgen werden wir hoffentlich viele Gute und weniger schlechte Züge zu Gesicht bekommen.
Ich wünsche euch viele gute Züge und den letzten Zug (…Matt!) der 3. Runde.

 

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