IEM U8 2010

IEM U8 - Tag 4

 

Unmittelbar vor der 6. Runde hat Michael Nagel, der Vertreter des Ostsee-Jugendcamp Grömitz, allen Kindern mitgeteilt, dass am Ende des Turniers je ein Mädchen und Junge in den Genuss kommen, eine Woche in den Sommerferien in Grömitz zu erleben! Auch allen anderen Kindern sei Grömitz gut zu empfehlen, ist doch dort Schach, Spiel und Spaß gleichermaßen angesagt. Also nochmals mit Mama und Papa alles bereden und der nächste Ferienaufenthalt ist perfekt.Nach der Ansage von Michael Nagel ging es wieder heiß her an den 37 Brettern.

Miriam (Brett 13) hatte offensichtlich Hummeln im Hintern, denn kaum waren die ersten Züge ausgeführt, schon stand nach wenigen Minuten ihr Gegner (Marius) als Sieger fest. Wieder einmal hat die Schnellspielkrankheit ihr erstes Opfer gefunden. Einige andere Kinder steckten sich ebenfalls mit diesem bösartigen Virus an und erlagen ziemlich früh. Am Brett 32 entdeckte ich eine besondere Art der Notation: Erst mal ein paar Züge in die Linke Spalte, dann mal ein paar Züge in die rechte Spalte. Am Brett 2 zeigte sich Lukas nach der gestrigen Niederlage gut erholt und rang seinen Gegner Felix relativ sicher nieder. Eine sehr gute Zeiteinteilung gab es am Brett 8. Die Uhr zeigte öfters identische Zahlen. Einmal 28:28. Später, als unklar war wer am Zuge sei hatte jeder der Spieler noch 25 Minuten. Hier musste der Hauptschiedsrichter kurz die Partie unterbrechen um die Notation im Computer zu kontrollieren. Hier ging es um Remis oder Niederlage für Schwarz. Als klar war wer am Zug ist, einigten sich beide Kontrahenten auf Remis. Ein schönes Damenmatt könnt ihr noch in Partie Brett 19 euch anschauen. Auch die Partie am Brett 7 müsst ihr euch anschauen. Sehr, sehr spannend. Gegen End der Partie vergab Schwarz noch eine tot sichere Remis- Chance. Schade für den gut aufspielenden Niklas Preißler! Am Brett 1 gab es schon einen Knaller. Wieder einmal hatte Jirawat einen Schutzengel. Seine Stellung schien schon Hoffnungslos, aber Kevin fand nicht die klaren Gewinnzüge. Jirawat beendete die Partie mit Dauerschach. Nach der 6. Runde sind Jirawat auf Platz 1, Kevin auf 2, gefolgt von drei „Fünfern“, die da heißen Lukas, Genchun und Alexander. Die morgige Doppelrunde wird vielleicht schon vorentscheidend sein. Rachela verlor ziemlich zeitig die Dame, aber kämpfte weiter, allerdings gegen Windmühlen und verlor später ihre Partie. Am Brett 6 gab es ein Doppelläufer Endspiel zu bestaunen mit einem Mehrbauern für Olaf. Der Heimvorteil von Mirko brachte keinen größeren Vorteil, der gegnerische Mehrbauer war einer zu viel. Am Brett 5 sah ich nach dem Zug 20.Txd6 3 dicke, fette Schwerfiguren die auf eine nicht sichere Königsstellung zielten. Der Sieg lag in der Luft. Am Brett 36 verlor „Özil“ (richtiger Name Ole) gegen die Quasselstrippe Karl-Georg. Ole meinte darauf: „Egal, ich bin doch hier der Jüngste“! Am Brett 7 drückte Elena mit ihren Figuren tiefe Löcher in das Brett, immer noch den Finger auf die Figur haltend und nochmals schauen, ob keine Gefahr droht. Wer den Film „Ein Meister wird geboren“ kennt, erinnere sich bitte an die Szene, als der Vater die Figur auf dem Brett ewig festhält und nach allen Seiten schaut.

 

 

Fleißig gemalt wurde auch im Spielezimmer: Hexen, Gespenster und Drachen schmücken nun schon die Wettbewerbstafel, aber auch Marienkäfer wurden Punkt für Punkt gebastelt. Dabei war das Spielezimmer Donnerstagnachmittag gar nicht so voll wie sonst, denn viele Kinder kegelten fleißig auf der Kegelbahn. Jeder versuchte dort den besten Wurf, aber alle 9 hat leider keiner geschafft. Mama Porschberg hatte es zwei Mal knapp verfehlt. Aber auch die nähere Umgebung wurde wieder fleißig erkundet. So kamen einige Kinder völlig erschöpft von der Festung Königstein oder vom Baden zurück zum Abendbrot. Die gebratenen Nudeln schmeckten so gleich noch viel leckerer. Beim Bingo-Abend fragten sich einige, warum die Kleinsten immer das meiste Glück haben. Nils, der Sieger vom letzten Mal, konnte diesmal den 2. und 3. Platz belegen. Johannes heißt der neue Bingo-Meister. Vor dem Schlafen gehen gab es noch die Gute-Nacht-Geschichte.

 

 

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