Leistungssport

Kurzbericht über den D1-Kaderkurzlehrgang am 02. Februar 2014 in Leipzig

 

D1-KaderlehrgangDer erste Tageslehrgang des Jahres 2014 in Leipzig fand wieder in der wohlvertrauten „Volksgesundung“ statt. Das Thema des Tages waren wie vor einem Jahr, jedoch mit einem anderen Teilnehmerkreis, eben den neuen D1-Kaderspieler/Innen, Bauernendspiele (Teil 1).

Als Trainerteam war diesmal wieder das Gespann Sandra Ulms und Burkhard Starke am Werke. Vor Beginn gab es noch drei krankheitsbedingte Absagen, sodass von den nominellen zwölf D1-Kaderspieler/Innen nur neun teilgenommen haben. Dazu kamen noch sechs zur Talentsichtung eingeladene Teilnehmer/Innen.

Begonnen wurde wie gewöhnlich mit Warmmachen durch Ausspielen (mit Aufschreiben) eines vorgegebenen Bauernendspiels mit je 10 Minuten Bedenkzeit. Dass dieses Ausspielen dann als Thematurnier mit sieben Runden fortgesetzt wurde, merkten die Teilnehmer/Innen erst im Laufe der Veranstaltung. Die typischen Motive und Besonderheiten von Bauernendspielen wurden in diesen Schnellschachpartien der Reihe nach abgearbeitet und nach jeder Partie am Demobrett herausgestellt. Abgeleitet aus der „Bärentaler  Bauernkloppe“ (FRITZ&FERTIG) wurden auch Bauerndurchbrüche mit Fünf gegen Fünf bei beweglichen und bei unbeweglichen Königen auf diese Weise gegeneinander ausgespielt.

Mit einem Videoclip von Daniel King aus dessen DVD wurden zu allgemeinen Grundsätzen und einzelnen typischen Motiven vorhandene Vorkenntnisse erweitert, speziell zur noch nicht so recht verinnerlichten „virtuellen Opposition“ und deren praktischem Nutzen im Bauernendspiel.

Zwischendurch gab es dann immer wieder „Kino“ am Bildschirm, wo typische thematische Beiträge aus „STARKE BAUERNREGELN“ vorgespielt wurden, die im Bezug zu den zum Ausspielen vorgegebenen Endspielen standen.

Zugunsten des in zwei Gruppen (im Prinzip Kaderspieler/Innen im A-Turnier  und Talente im B-Turnier) durchgeführten Thematurniers wurden die Testaufgaben diesmal (und das gilt auch künftig!) auf nur 1 x  12 reduziert, wodurch eine deutlich bessere Mitarbeit und Interessiertheit über den ganzen Tagesablauf hinweg zu verzeichnen war. Bei den Testaufgaben waren die Ergebnisse durchwachsen, aber zumindest zeigten die Kaderspieler/Innen erwartungsgemäß die durchschnittlich deutlich besseren Leistungen als die zur Talentsichtung hinzugeladenen Teilnehmer/Innen.

Interessanterweise waren die ersten Drei beim Test auch die ersten Drei beim Thematurnier, und dies auch noch in der gleichen Reihenfolge: Ruben Lutz mit 82% beim Test und 6 aus 7 Brettpunkten im A-Turnier vor Alex Nguyen (78%/5,5 Punkte) und Laurin Haufe (54%/5 Punkte). Vierter beim Test wurde Adam Lutz (48%), Vierter im A-Turnier Aaron Hinze (4 Punkte). Im B-Turnier siegte Ben Lindner mit 5,5 Punkten, der beim Test allerdings nur 24% erreichte. Diese hier erwähnten Teilnehmer durften sich zum Schluss auch noch über Buchpreise freuen. Dazu auch ein schönes Foto der Sechs mit den von ihnen ausgewählten Preisen.  

Zum Abschluss bekamen alle Teilnehmer/Innen noch das Merkblatt „Besondere Regeln der Bauernendspiele“ in die Hand gedrückt, wozu gleich angekündigt wurde, dass noch nicht behandelte Prinzipien wie Gegenfelder u.a. zu diesem Thema (Teil 2) dann im Juli 2014 beim nächsten D1-Lehrgang behandelt werden. Zum Abschied gab es bezüglich des nasskalten Wetters noch eine Bauernregel mit auf den Weg:

„Herrscht zu Lichtmess Sonnenschein, wird’s noch lange Winter sein!“.

 Welch ein Trost, denn Sonnenschein gab es ganz und gar keinen bzw. 0,0%!

 

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