6.Runde

Runde_6_1Fast pünktlich 9:00 Uhr reichten sich die Gegner die Hände und los ging es… Zunächst helle Aufregung am Brett 3. Wird Barbara spielen können? Ihr ging es über Nacht nicht so besonders. Die Betreuer einigten sich auf einen Spielbeginn um 10:00 Uhr. Leider konnte Barbara ihre Partie nicht beginnen. Somit gewann Cedric die Partie kampflos. Gute Besserung an Barbara. Völlig aus dem Häuschen war am Brett 29 Daniel Denkert. Er traute seinen Augen nicht. Die vorbereitete Variante kam Zug für Zug auf das Brett. Vor Aufregung spielte er die Variante so schnell, dass er vergaß, den Gegner mattzusetzen oder die Dame abzuholen. Er schlug den Turm auf f1. Am Ende hat es aber noch gereicht. Über seinen Sieg freute er sich besonders, da er immerhin (Originalkommentar) den „zweitstärksten Spieler“ von Empor geschlagen hat!

Am Tisch 31 war Fea über ihren Sieg auch sehr erfreut. Immerhin, so sagte sie, hatte sie alles genau geplant! Am Brett 1 konnte Ole Jannes ziemlich lange mithalten, aber irgendwann waren die Kraft und eine Figur weg. Luise hat die Vorbereitung auch sehr schön am Brett in einen Punkt verwandelt. PRIMA! Eine besonders schöne Partie spielte Noah gegen Elizabeth. Die Trainervorgaben wurden hier exzellent umgesetzt! Das war schon ein kleiner Sprung in höhere Schachkreise! Am Brett 7 konnte Maximilian ziemlich früh mit einem Turm auf der 7. Reihe eindringen. Schnell war dann der 5. Sieg perfekt. Till gewann gegen Simeon am Tisch 8. Die Auslosung für Runde 7 ergab erneut eine Berliner Auslosung (Till-Maximilian). Da ist für Spannung gesorgt. Am 8. Brett hatte Tomasz ungeheures Glück. Seine Stellung wankte und wankte, fiel aber nicht. Schließlich gewann er im Endspiel nicht nur die Oberhand, sondern auch die Partie!

Runde_6_2Runde_6_3Ein paar „Protesttränen“ kullerten bei Karl-Georg. Er wollte unbedingt ein „Berührt-Geführt!“ durchsetzen. Der Schiedsrichter sah aber, das Merten die Figur(en) nur bei einer unglücklichen Bewegung berührt hatte. Hier lag also klar keine Absicht vor! Thorge hatte am vierten Brett eine Qualität mehr… konnte aber nur ein Remis erreichen. Am Brett 10, die letzte laufende Partie, saßen sich K und K  gegenüber. Nein, nicht Karpow und Kasparow. Hier kämpften Kasimir und Kai. Nach langem Kampf, konnte sich Kasimir trotz Materialnachteil ein Remis erstreiten. Ausschlaggebend dafür war die knappe Bedenkzeit. Weiterhin hält Vincent (6 Punkte) eisern die Spitze. Es folgen auf den weiteren Plätzen Alexander (5,5 Punkte), Julia, Maximilian und Cedric (je 5 Punkte).

Einen besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle auch noch loswerden! Mein Dank geht an alle fleißigen Helfer, an das Schiedsrichterteam, an das fleißige Bulletinteam (es ist oft eine knifflige Sache, alle Züge nachzuvollziehen), an das Freizeitteam, an das Küchenteam und an die hier nicht genannten Helfer! Alle haben bisher für ein angenehmes und reibungsloses Turnier gesorgt!

Zur morgigen Punktejagd wünsche ich Euch nun eine gute Vorbereitung und viel Erfolg!

 

Euer
Michael Rätsch

 

Die Starke Bauernregel dieser Runde:

„Überquert ein Pferd die Mitte, achte scharf auf seine Schritte!

Also lautet das Gebot, weil da manche Gabel droht.“

 

Fußhaltungen beim Schach:

Fuesse_1Fuesse_2Fuesse_3Fuesse_4Fuesse_5Fuesse_6Fuesse_7Fuesse_8Fuesse_9Fuesse_10Fuesse_11