„Morgenstund hat Gold im Mund“ – oder doch eher Sand in den Augen? Um 7:00 Uhr klingelte der Wecker, und ab 7:50 Uhr wartete ein leckeres Frühstücksbuffet auf unsere jungen Schachspieler. Schließlich braucht man für einen langen Turniertag nicht nur einen klaren Kopf, sondern auch einen gut gefüllten Magen!

Runde 1: Schnell gespielt und stark gekämpft

Pünktlich um 9:00 Uhr eröffnete Schiedsrichter Sven Baumgarten den Spieltag und die erste Runde. Zu Beginn gab es für alle Kinder kleine Kuscheltiere zum Liebhaben. Aber auch bereits langjährige Begleiter und Kuscheltiere von daheim durften nicht fehlen. Um 9:10 Uhr wurden die Uhren gestartet, doch bereits fünf Minuten später war die erste Partie nach gerade einmal neun Zügen beendet. Da staunten selbst die Zuschauer!

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Für einen Schmunzler sorgte ein Gespräch zwischen zwei Kindern während ihrer Partie:

„Hä, ich bin schon bei Zug 11 und du erst bei Zug 9?“

Offenbar hat jeder sein eigenes Tempo beim Mitschreiben – Hauptsache, die Züge stimmen!

Auch die Schiedsrichter waren gefragt. In einer Partie waren sich die Kinder uneinig, ob einmal zwei Züge hintereinander gezogen wurden. Leider stimmte die Notation der beiden jungen Spieler auch nicht überein. Doch durch genaues Nachzählen der Züge auf dem Brett konnte das Problem geklärt werden. Eine starke Leistung von Schiedsrichter Uwe Stark – passend zum Namen – und Christin Reinsdorf!

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Weniger warm ums Herz wurde den wartenden Eltern: Bei gerade einmal 6 Grad mussten sie draußen ausharren. Da waren warme Jacken und heißer Tee vermutlich die besten Begleiter.

Die beiden Trainer Richard Glotz und Felix Schletter wurden für ausführliche Partieanalysen fleißig in Anspruch genommen. Besonders schön: Ein Papa brachte extra ein korrigiertes Partieformular zurück, damit die Partieeingabe direkt angepasst werden konnte. Das Orga-Team sagt herzlich Danke!

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Um 11:10 Uhr endete schließlich die letzte Partie der ersten Runde. Danach hieß es erst einmal: abschalten, Mittag essen und neue Energie tanken. Nudeln mit Tomatensauce und Käse sowie ein Salatbuffet sorgten für die nötige Stärkung.

Runde 2: Pünktlich, ausdauernd und voller Tatendrang

Um 14:00 Uhr starteten die Schiedsrichter die zweite Runde – und diesmal waren tatsächlich alle Kinder pünktlich! Keine Suchaktionen, keine Sprints durch das KiEZ. So konnten die Uhren planmäßig gestartet werden.

Besonders großes Lob verdienen die beiden Spieler, deren Partie stolze 1 Stunde und 40 Minuten dauerte. So lange konzentriert zu bleiben und um jeden Zug zu kämpfen, ist eine beachtliche Leistung!

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Nach den Partien ging es wieder zur Analyse mit den beiden Trainern oder hinaus auf den Spielplatz. Trotz der kalten Temperaturen zog es die meisten Kinder ins Freie. Offenbar gilt: Wenn draußen die Hände kalt werden, laufen die Füße eben schneller! Die Eltern dürften das etwas anders gesehen haben.

Auch auf dem Großfeld wurde eifrig diskutiert. Bei einer Partie entbrannte ein Streit um die Regel „Berührt – geführt“: Muss der Turm den berührten Bauern schlagen oder darf er woanders hinziehen? Die Trainerin wurde befragt und klärte die Situation. Wieder etwas gelernt!

Abendessen und die berühmte Auslosungsfrage

Bereits 15 Minuten nach der 2. Runde war die Auslosung der Runde 3 für den morgigen Spieltag veröffentlicht, wodurch sich weitere Nachfragen von Eltern und Betreuern erübrigten. Um 18:30 Uhr wartete das Abendbuffet auf die hungrigen Schachspieler, Eltern und Betreuer. Anschließend stand individuelle Abendgestaltung auf dem Programm.

Für das Organisationsteam war allerdings noch lange nicht Feierabend. Die letzten Partien mussten eingegeben und die Ergebnisse kontrolliert werden.

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Gute Nacht aus Sebnitz!

Der zweite Turniertag brachte schnelle Partien, lange Kämpfe, fleißige Analysen und jede Menge Schachbegeisterung. Ein großes Lob an alle Kinder für ihre Konzentration und ihren Einsatz – und ein Dankeschön an Eltern, Trainer und Helfer für die Unterstützung.

Jetzt heißt es: Kräfte sammeln, gut schlafen und morgen wieder mit klarem Kopf ans Brett!

Bleibt munter, bleibt fair und denkt daran: Auch der beste Zug beginnt mit einem klaren Kopf!

 

Aufgabe des Tages: Finde den besten Zug für Weiß!

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