„Ein guter Zug braucht Köpfchen, ein guter Tag ein leckeres Frühstück!“ 

Der fünfte Turniertag begann mit leckeren Eierkuchen und guter Laune. Doch lange blieb es nicht gemütlich: Die Schachbretter warteten, die Köpfe mussten rauchen und irgendwo trieb sich schon wieder ein verschwundener Läufer herum.

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Runde 6: Remis mit Fingerspitzengefühl

Nach dem morgendlichen Schachlied „Schwarz oder Weiß“ und der Begrüßung erklärte Schiedsrichter Sven Baumgarten, wie sich ein Remis anbieten lässt, wenn sich die beiden Spieler nicht verständigen können: Finger kreuzen! Eine praktische Lösung, wenn die Worte fehlen, aber beide Spieler die Punkte teilen möchten.

Um 9:05 Uhr begann die sechste Runde, und bereits um 9:14 Uhr war die erste Partie beendet. Manche finden eben schneller den richtigen Zug als andere!

Doch auch heute blieb es nicht ohne Emotionen: Bei einem Fall der Berührt-geführt-Regel flossen große Tränen. Da es bereits am Vortag eine ähnliche Situation gegeben hatte, gilt nochmals die wichtige Erinnerung: Erst überlegen, dann berühren – denn wer eine eigene Figur berührt, muss sie grundsätzlich ziehen, sofern ein regelgerechter Zug möglich ist. Eine schwierige Lektion, die zum Schachlernen dazugehört.

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Und dann fehlte auch noch ein Läufer an Brett 22! Hat der Biber wieder zugeschlagen? Die Fahndung läuft und auch der Biber hatte für die Kinder ein Rätsel zurück gelassen – aber heute soll das Schachspielen im Mittelpunkt stehen.

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Um 11:14 Uhr endete schließlich die letzte Partie. Zeit für eine wohlverdiente Stärkung!

Mittagessen wie im Schlaraffenland

Das Mittagessen hatte beinahe All-you-can-eat-Charakter: Grießbrei, Eierkuchen, Linsen-, Kartoffel- und Möhrensuppe, ein buntes Salatbuffet und als süßer Abschluss Quarkspeise im Halloween-Look. Da fiel die Entscheidung fast schwerer als mancher Schachzug. Wer hier nicht satt wurde, hatte vermutlich gerade eine besonders komplizierte Variante im Kopf!

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Zwischenstand: Ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Podestplätze!

Bei den Jungen hat Leonard Nowaczyk mit starken 6 Punkten aktuell die alleinige Führung übernommen. Dahinter wird es richtig spannend: Gleich vier Spieler – Wiktor Czyszczon, Jannik Schuhmann, Leonhard Spyridon Giannopoulos und Leo Max Rohr – liegen mit jeweils 5 Punkten gleichauf und kämpfen um die weiteren Podestplätze. Felix Grehn bleibt ihnen mit 4,5 Punkten dicht auf den Fersen. Hier zählt jeder halbe Punkt – Spannung bis zum letzten Zug ist garantiert!

Bei den Mädchen ist das Rennen um die vorderen Plätze ebenfalls spannend! Yatan Liu und Clara Baumgärtel liegen mit jeweils 4 Punkten aktuell vorn. Dahinter lauert gleich ein Quartett: Amelia Bes, Isabelle Lorenz, Zuzanna Swiercz und Amelia Kwapisiewicz haben jeweils 3 Punkte auf dem Konto. Auch Beatrix von Bassewitz und Polly Dobberstein bleiben mit 2,5 Punkten in Schlagdistanz. Noch ist nichts entschieden – die nächsten Partien versprechen Spannung bis zum Schluss!

Freizeitprogramm: Kreide, Kegeln und kleine Ballwechsel

Ab 14 Uhr konnten die Kinder beim Malen mit Kreide kreativ werden, bei UNO ihre taktischen Fähigkeiten abseits des Schachbretts testen oder sich beim Tischtennis spannende Ballwechsel liefern.

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Ab 16 Uhr hieß es dann: Alle Neune! Auf der Kegelbahn waren sage und schreibe 29 Kinder mit Feuereifer dabei. Mit jeder Kugel stiegen Spannung, Ehrgeiz und Lautstärkepegel – begleitet von lautem Jubel, aufgeregtem Geschrei und jeder Menge Gelächter. Wer alle Neune abräumte, wurde gefeiert, als hätte er gerade ein Schachmatt in einer entscheidenden Partie gefunden! Von Müdigkeit war jedenfalls nichts zu merken. Bei so viel Motivation musste die Kegelbahn einiges aushalten! 

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Fall gelöst: Der verschwundene Läufer ist wieder da!

Pünktlich zum Abendessen im Speisesaal gab es eine überraschende Wendung im Fall des verschwundenen Läufers: Die Figur wurde tatsächlich wiedergefunden! Und wo steckte sie? Auf einem Laub- und Stöckerhaufen! Die Spurenlage ist eindeutig verdächtig: Offenbar hatte der Biber Großes vor und versuchte wohl, auf einem Stuhl im Speisesaal einen neuen Biberbau zu errichten. Laub, Stöcker und ein Schachläufer als Baumaterial – da hat wohl jemand seine ganz eigenen Vorstellungen von Architektur! Ob der Biber seinen Bau noch fertigstellen wollte oder ob ihm der Hunger dazwischenkam, bleibt ungeklärt. Immerhin ist der Läufer wieder da – und der Speisesaal vorerst kein Biber-Baugebiet mehr! 

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Betreuer-Blitz: Jetzt rauchen auch die Köpfe der Großen!

Um 20 Uhr waren die Betreuer an der Reihe: Beim Blitzturnier mussten auch sie unter Zeitdruck die richtigen Züge finden. Schließlich ist es leicht, den Kindern gute Ratschläge zu geben – aber wie sieht es aus, wenn die eigene Bedenkzeit dahinschmilzt? 

Für besonders erfolgreiche Blitzspieler gab es kleine Sachpreise zu gewinnen. So wurde auch am Abend noch konzentriert gekämpft, geblitzt und gerechnet.

Schachliche Grüße aus Sebnitz – morgen wird weiterkombiniert!

 

Tagesaufgabe: Schwarz setzt Matt in zwei Zügen!

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Die Lösung der gestrigen Aufgabe lautete:

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