Auf dem Schachbrett wurde gekämpft, auf dem Fußballplatz geschossen und beim Biber geknabbert. Ein ganz normaler Tag in Sebnitz! Der dritte Turniertag hatte es in sich: regelwidrige Züge, königsindische Lehrstunden, jede Menge Fußball und ein Maskottchen mit verdächtigem Appetit. Langweilig wurde es jedenfalls nicht!
Runde 3: Erst denken, dann ziehen!
Um 9:03 Uhr eröffneten die Schiedsrichter die dritte Runde. Bereits um 9:20 Uhr war die erste Partie beendet. Doch heute schien es einen Wettbewerb um regelwidrige Züge zu geben: Schon nach wenigen Minuten mussten die Schiedsrichter gleich vier solcher Fälle bearbeiten! Da war wohl bei einigen die Hand schneller als der Kopf.
Auch die Türen im Turniersaal waren heute besonders aktiv. Eigentlich sollte es während der Partien mucksmäuschenstill sein, damit sich alle auf ihre Züge konzentrieren konnten. Doch einige Türen hatten offenbar andere Pläne: Wer beispielsweise von der Toilette zurückkam, ließ sie gerne mal ordentlich ins Schloss fallen. Statt „Schachmatt“ hieß es deshalb gelegentlich „Tür zu – und zwar mit Nachdruck!“ An der Disziplin „Türenöffnen auf Zeit“ müssen wir wohl noch arbeiten.